§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung von VertexTask (https://vertextask.de) zwischen Dominik May, Carl-Huppertz-Weg 58, 47877 Willich („Anbieter“) und den Nutzern.
§ 2 Leistungen
VertexTask ist eine webbasierte Software zur Verwaltung von Projekten, Aufgaben und Aufträgen, mit Team-Funktion und optionalem Discord-Bot. Die Nutzung ist kostenlos; alle Funktionen stehen allen Nutzern ohne Grenzen zur Verfügung. Ausgenommen sind Beta-Funktionen (§ 10), die zunächst nur einzelnen Nutzern offenstehen können. Einen Anspruch auf bestimmte Funktionen oder deren Fortbestand gibt es nicht; der Anbieter kann den Umfang ändern.
§ 3 Konto
Für die Nutzung ist ein Konto nötig. Die Angaben müssen zutreffen, das Passwort ist geheim zu halten. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden; für die Zusammenarbeit gibt es die Team-Funktion. Ein Anspruch auf Abschluss eines Nutzungsvertrags besteht nicht.
§ 4 Nutzungsrichtlinien
Nutzer sind für die Inhalte verantwortlich, die sie einstellen, hochladen, verlinken oder über den Discord-Bot übernehmen. Nicht erlaubt ist insbesondere:
- geleakte, gestohlene, gecrackte oder ohne Erlaubnis weitergegebene FiveM-Ressourcen (z. B. Scripts, MLOs, Maps, Fahrzeuge, Kleidung) hochzuladen, zu verlinken oder zu teilen – auch nicht „zum Testen“;
- fremde urheber- oder markenrechtlich geschützte Inhalte ohne die nötigen Rechte zu verwenden (erlaubt sind z. B. eigene Werke und gekaufte Ressourcen im Rahmen ihrer Lizenz);
- gegen die Bedingungen von Cfx.re für FiveM (u. a. das Platform License Agreement) zu verstoßen, etwa mit Ressourcen, deren Verbreitung oder Verkauf dort untersagt ist;
- rechtswidrige Inhalte einzustellen, z. B. beleidigende, volksverhetzende, jugendgefährdende oder persönlichkeitsrechtsverletzende Inhalte oder Daten Dritter ohne Rechtsgrundlage;
- Schadsoftware zu verbreiten: Viren, Backdoors, Keylogger, versteckte Fernzugriffe oder verschleierten (obfuskierten) Code mit schädlicher Funktion. Verschleierung zum Schutz der eigenen Arbeit ist erlaubt, solange der Code nichts Schädliches tut;
- Spam oder Missbrauch des Discord-Bots, z. B. automatisiert massenhaft Befehle, Aufgaben oder Forenbeiträge zu erzeugen oder den Bot auf Servern einzusetzen, auf denen man dazu nicht berechtigt ist;
- den Dienst anzugreifen oder zu stören, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, auf fremde Konten zuzugreifen, Fehler auszunutzen oder den Dienst automatisiert in großem Umfang abzufragen. Gefundene Sicherheitslücken bitte über das Kontaktformular melden;
- den Dienst weiterzuverkaufen oder Dritten gegen Entgelt zugänglich zu machen.
Wer den Discord-Bot nutzt, hält zusätzlich die Bedingungen von Discord ein und weist die Mitglieder seines Servers darauf hin, dass Beiträge in verbundenen Foren übernommen werden.
§ 5 Rechte an Inhalten
Die Rechte an den Inhalten bleiben bei den Nutzern. Sie räumen dem Anbieter nur die Rechte ein, die für den Betrieb nötig sind (Speichern, Sichern, Anzeigen für den Nutzer und die Personen, mit denen er teilt). Öffentlich angezeigt werden nur Inhalte, die der Nutzer ausdrücklich dafür abgibt (Bewertungen, Partnerprofile).
§ 6 Prüfung durch Admins
Um sicherzustellen, dass die Nutzungsrichtlinien eingehalten werden, und um Hinweisen auf Verstöße nachzugehen, dürfen Admins des Anbieters die Inhalte eines Kontos nur lesend einsehen: Projekte, Aufgaben, Aufträge, Notizen, Dateien, Bilder, Links, Team und Freigaben sowie Discord-Verknüpfungen. Dabei werden keine Inhalte geändert. Jede Einsicht wird protokolliert (wer, wann, welches Konto, welcher Bereich). Eingesehene Inhalte werden vertraulich behandelt und nur für diesen Zweck verwendet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
§ 7 Fernhilfe
Admins und das Support-Team können bei der Einrichtung helfen, z. B. beim Discord-Bot oder beim Team. Eine Fernhilfe beginnt erst, nachdem der Nutzer eine Anfrage in der App angenommen hat. Der Nutzer sieht live, was in seinem Konto geschieht – auch die vom Support geöffneten Fenster mit dessen Eingaben, jedoch nie Passwörter oder E-Mail-Adressen –, und kann die Fernhilfe jederzeit beenden. Es werden nur Änderungen vorgenommen, die zum Anliegen gehören; aufgerufene Seiten und Aktionen werden protokolliert. Nach dem Passwort wird nie gefragt. Ein Anspruch auf Fernhilfe besteht nicht.
§ 8 Partnerprogramm
Der Anbieter kann Nutzern nach eigenem Ermessen den Partnerstatus geben; ein Anspruch darauf besteht nicht. Partner können ein Profil mit Name, Logo, kurzem Text und Link anlegen, das nach Freigabe durch einen Admin öffentlich auf der Website erscheint. Partner versichern, die Rechte an Logo und Text zu haben, und erlauben dem Anbieter unentgeltlich, das Profil für die Dauer des Partnerstatus auf der Website zu zeigen. Verlinkte Seiten müssen den Nutzungsrichtlinien (§ 4) entsprechen.
Der Anbieter kann Profile ablehnen oder entfernen und den Partnerstatus jederzeit entziehen, insbesondere bei Verstößen. Partner können ihr Profil jederzeit entfernen und den Status beenden. Der Partnerstatus ist kostenlos und begründet keine Zahlungspflichten, keine Vertretung und keine gesellschaftsrechtliche Verbindung.
§ 9 Discord-Bot
Der Discord-Bot ist optional. Er übernimmt Beiträge nur aus Foren, die der Nutzer selbst verbunden hat. Für übernommene Beiträge gelten die Nutzungsrichtlinien (§ 4) wie für eigene Inhalte. Ist Discord gestört oder ändert Discord seine Schnittstellen, kann der Bot eingeschränkt sein.
§ 10 Beta-Funktionen
Neue Funktionen kann der Anbieter zunächst als Beta nur für Partner oder einzelne Nutzer freischalten. Beta-Funktionen können unvollständig sein, Fehler enthalten, geändert oder wieder entfernt werden. Ein Anspruch auf Zugang, bestimmte Eigenschaften oder Fortbestand besteht nicht.
§ 11 Verstöße und Folgen
Bei Verstößen gegen diese AGB, insbesondere gegen die Nutzungsrichtlinien (§ 4), kann der Anbieter je nach Schwere:
- betroffene Inhalte entfernen oder sperren,
- einzelne Funktionen einschränken (z. B. Discord-Bot, Partnerstatus, Beta-Funktionen),
- das Konto vorübergehend sperren oder
- bei schweren oder wiederholten Verstößen das Konto dauerhaft sperren und den Nutzungsvertrag fristlos kündigen.
Der Anbieter berücksichtigt dabei die berechtigten Interessen des Nutzers und teilt ihm die Maßnahme und den Grund in der Regel per E-Mail mit; der Nutzer kann dazu über das Kontaktformular Stellung nehmen. Hinweise auf rechtswidrige Inhalte (z. B. geleakte Ressourcen) kann jeder über das Kontaktformular melden. Weitere Ansprüche bleiben unberührt; bei Straftaten kann der Anbieter die zuständigen Behörden informieren.
§ 12 Verfügbarkeit und Daten
Der Dienst wird unentgeltlich und ohne Zusage einer bestimmten Verfügbarkeit bereitgestellt. Der Anbieter bemüht sich um einen störungsfreien Betrieb; Unterbrechungen (z. B. durch Wartung oder Störungen) sind aber möglich. Die Daten werden nach bestem Ermessen gesichert; für wichtige Daten sollten Nutzer zusätzlich eigene Kopien aufbewahren.
§ 13 Haftung
Da der Dienst unentgeltlich ist, haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Nutzer stellen den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf von ihnen schuldhaft eingestellten rechtswidrigen Inhalten beruhen (z. B. Urheberrechtsverletzungen durch geleakte Ressourcen), einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
§ 14 Kündigung und Löschung
Nutzer können ihr Konto jederzeit ohne Frist unter „Einstellungen“ löschen; dabei werden alle Inhalte gelöscht. Der Anbieter kann die Nutzung mit einer Frist von vier Wochen beenden oder den Dienst einstellen; das Recht zur Sperrung und fristlosen Kündigung bei Verstößen (§ 11) bleibt unberührt.
§ 15 Änderungen
Änderungen dieser AGB kündigt der Anbieter mindestens vier Wochen vorher per E-Mail an. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb dieser Frist, gelten sie als angenommen; darauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Wer nicht einverstanden ist, kann sein Konto jederzeit löschen.
§ 16 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Stand: 21.10.2026
